Ausbildungen externer Partner

Weitere Aus- und Weiterbildungsangebote

Es gibt in der Deutschsprachigen Gemeinschaft sowie außerhalb noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, sich aus- oder weiterzubilden, sei es um einen Schulabschluß nachzuholen oder um einen Beruf zu erlernen. Mehr dazu hier.

Ausbildungen im Sozial- und Pflegebereich 

Die deutschsprachige Berufsvereinigung für Krankenpflege und Pflegehilfe (KPVDB) bietet Ausbildungen im Sozial- und Pflegebereich in Kooperation mit dem Arbeitsamt und dem Fonds für Berufsausbildung an. 

Familien- und Seniorenhelfer  

Die Ausbildung zum Familien- und Seniorenhelfer ermöglicht Ihnen den Zugang zu einem breitgefächerten Arbeitsfeld: Familien- und Seniorenhilfsdienste, Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung, Kindergärten,…  

Pflegehelfer 

Die Ausbildung zum Pflegehelfer ermöglicht Ihnen den Zugang zu einem abwechslungsreichen Aufgabenfeld in Wohn- und Pflegezentren für Senioren, Krankenhäusern und in der häuslichen Pflege. 

Kinderbetreuer 

Das Arbeitsfeld von Kinderbetreuern ist breitgefächert: sie arbeiten in der außerschulischen Betreuung, in Kinderkrippen und Tagesmütterhäusern, in Kindergärten, Fördergrundschulen oder als Tagesmutter oder Tagesvater. 

Sie interessieren sich für eine dieser Ausbildungen? 

Ausführliche Informationen zu den Terminen, Inhalten und Zugangsvoraussetzungen dieser Ausbildungen finden Sie auf der Webseite der KPVDB.  


Abitur auf dem zweiten Bildungsweg 

Das Abitur ist Voraussetzung für das Studium an einer Hochschule oder einer Universität und ist oft Bedingung für eine ansprechende berufliche Laufbahn.  

Die Akademie für Erwachsenenbildung bietet die Möglichkeit, das Abitur in Vollzeit als Tageskurs oder berufsbegleitend als Abend- oder Wochenendkurs nachzuholen. Die Weiterbildung bereitet auf die Prüfungen vor einem externen Prüfungsausschuss vor. 

Ausführliche Informationen erfahren Sie auf der Webseite des Robert-Schuman-Institutes, Akademie für Erwachsenenbildung. 

Einen Schulabschluss nachholen: Schulexterne Prüfungsausschüsse 

Wenn Sie in der Deutschsprachigen Gemeinschaft im Bereich der Grund- und Sekundarschulbildung einen Studiennachweis, wie beispielsweise das Abitur, schulextern erwerben, müssen Sie die Prüfungen vor einem schulexternen Prüfungsausschuss ablegen. Das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft organisiert diese Prüfungen.


Abendschule und Weiterbildungskurse 

Es gibt viele Möglichkeiten, sich beruflich und persönlich weiterzubilden. Lebenslanges Lernen ist heute entscheidend, um mit den Entwicklungen in der Arbeitswelt Schritt zu halten. Eine Möglichkeit sich weiterzubilden ist die Abendschule (Fortbildungsunterricht). Dabei handelt es sich um eine teilzeitige Unterrichtsform, die sich gut mit Beruf und Familie vereinbaren lässt.  

Die Unterrichte finden abends, tagsüber oder auch am Wochenende statt. Darüber hinaus gibt es eine breite Auswahl an qualifizierenden Kurzzeitweiterbildungen, Sprachkursen und Umschulungs-Angeboten. 

Die im Rahmen des Fortbildungsunterrichts erworbenen Zertifikate und Diplome sind staatlich anerkannt. Die damit verbundenen Qualifikationen eröffnen Berufsperspektiven, sowohl im öffentlichen Dienst als auch in der Privatwirtschaft. 

Das Arbeitsamt der Deutschsprachigen Gemeinschaft bietet auch einige Weiterbildungs- und Umschulungsmaßnahmen an. Das Angebot richtet sich sowohl an Arbeitsuchende als auch an Berufstätige, die sich weiterentwickeln möchten. Darüber hinaus unterstützt die Weiterbildungsberatung des Ministeriums der Deutschsprachigen Gemeinschaft Sie bei Ihrer beruflichen Entwicklung. 

Einen Überblick über das Weiterbildungsangebot innerhalb und außerhalb Ostbelgiens erhalten Sie über untenstehenden Link.  


Ausbildungen der anderen Arbeitsverwaltungen im In- und Ausland  

Die regionalen Arbeitsämter in Belgien - Forem, VDAB und Bruxelles Formation - bieten ebenfalls Aus- und Weiterbildungen an. Sie möchten einer dieser Ausbildungen folgen, weil es kein passendes Angebot in der Deutschsprachigen Gemeinschaft gibt? Das ist möglich.  

Was sind die ersten Schritte? 

  • Informieren Sie sich über Ort, Beginn und Dauer der Ausbildung sowie über die Zulassungsbedingungen 
  • Kontaktieren Sie Ihren Referenzberater: Arbeitsuchende benötigen das Einverständnis des Arbeitsamtes um an einer dieser Ausbildungen teilnehmen zu können. In einem gemeinsamen Gespräch klären Sie die wichtigsten Fragen: 
  • Bietet die Ausbildung eine Chance auf eine langfristige Beschäftigung
  • Gibt es in der Deutschsprachigen Gemeinschaft vielleicht auch ein solches Ausbildungsangebot? 
  • Haben Sie die notwendigen Sprachkenntnisse (Französisch oder Niederländisch), um der Ausbildung folgen zu können? 
  • Stimmt der Referenzberater der Ausbildung zu, erhalten sie ein sogenanntes „Übernahmedokument“. Dieses Dokument brauchen Sie, um sich für die gewählte Ausbildung anzumelden. 
     

Ihre Pläne ändern sich während der Ausbildung? 

Planen Sie eine andere Ausbildung zu beginnen, den Ausbildungsort zu wechseln oder die gewählte Ausbildung nach einer Unterbrechung wiederaufzunehmen, müssen Sie vorher Ihren Referenzberater kontaktieren. Gegebenenfalls muss ein neues „Übernahmedokument“ ausgestellt werden. 

Auch die Bundesagentur für Arbeit in Deutschland oder das ADEM Luxemburg bieten eine Vielzahl von Aus- und Weiterbildungsangeboten für Arbeitsuchende, Berufstätige und Unternehmen an. Einen Überblick über das gesamte Angebot erhalten Sie auf den Webseiten der Einrichtungen.  


Ausbildung und Studium

Erfahren Sie mehr zum Thema Ausbildung oder Studium über nachfolgenden Link: